Unsere Angebote im Überblick

Das Spektrum reicht von Wohngruppen über Intensivbetreuung bis hin zu Angeboten zur Verselbständigung und ambulanter Unterstützung wie dem Betreuten Wohnen. Wir möchten mit der Breite des Angebotsspektrums jedem Mädchen passgenaue Hilfe anbieten, so unterstützend wie möglich aber nur so eingreifend wie nötig.

Wohngruppen

In unseren Stationären Wohngruppen bieten wir eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung: es ist immer eine Betreuerin da, sie gibt individuelle Hilfen und vermittelt Ruhe und Sicherheit. Ein strukturierter Alltag in einer vertrauensvollen Umgebung bietet den Rahmen, in dem individuelles Wachstum möglich wird.

VIO 1: neun Plätze für Mädchen ab 6 Jahren
VIO 7: zehn Plätze für Mädchen ab 14 Jahren

Unsere Intensiv-Pädagogischen Wohngruppen sind ein Angebot für Mädchen, deren Lebenssituation aktuell oder schon längerfristig durch besondere Problemlagen erheblich erschwert ist. Aufgrund schwerwiegender Symptombildungen bedürfen sie einer intensiven Betreuung in einer Gruppe mit nur wenigen Mitbewohnerinnen.

VIO 3: sechs Plätze für Mädchen ab 14 Jahren
VIO 5: sechs Plätze für Mädchen ab 6 Jahren
VIO 6: sechs Plätze für Mädchen ab 6 Jahren

Verselbständigung

Der Weg in die Verselbständigung kann Mädchen in das sogenannte Therapeutisch-Pädagogische Trainingswohnen mit Nachtanwesenheit – eine Wohngemeinschaft mit vier Plätzen – führen. Jedes Mädchen wird mit einem Wochenkontigent von 10 Stunden face-to-face von ihrer Bezugsbetreuerin bei der Bewältigung ihres Alltages unterstützt. Es besteht eine Rund-um-die-Uhr-Rufbereitschaft, eine Nachtanwesenheit gibt falls nötig Hilfestellung beim morgendlichen Aufstehen.

TPTW + N: eine Wohnung mit vier Plätzen

Im Therapeutisch-Pädagogischen Trainingswohnen leben zwei Mädchen in einer Wohnung, sie setzen ihren Weg in die Selbständigkeit fort und werden dabei von ihrer Bezugsbetreuerin mit einem Wochenkontigent von 10 Stunden persönlich begleitet. Eine 24 h-Rufbereitschaft bietet ihnen ausreichend Sicherheit und schafft verlässliche Strukturen.

TPTW: Wohnungen mit zwei Plätzen

Sobald ein Mädchen ihre Ziele im TPTW erreicht hat, kann sie im Rahmen einer ambulanten Unterstüzung allein in eine Wohnung ziehen, in der sie – falls gewünscht – bei der Beendigung der Maßnahme wohnen bleiben kann. Sie wird stundenweise nach ihrem individuellen Bedarf von ihrer Bezugsbetreuerin betreut, in der Regel nicht mehr täglich, sondern dann, wenn sie es benötigt. Fachleistungen ermöglichen es, dass ein Mädchen in schwierigen Situationen ihre Betreuerin um Hilfe bittet, die sich nach erfolgreicher Problemlösung wieder zurück zieht, bis sie erneut gerufen wird. Damit wird eine konstante Begleitung in die Selbständigkeit gewährleistet.

Betreutes Wohnen: Wohnungen mit je einem Platz

Intensivbetreuung

In einer Intensiv-Sozialpädagogischen Maßnahme leben zwei Mädchen, sie werden von drei Mitarbeiterinnen im Schichtdienst versorgt. Die Betreuungsdichte ermöglicht tief-greifende Nachreifungsprozesse auf allen Ebenen und führt zu sozial erwünschtem Verhalten. Im Anschluss ist ein Wechsel in eine Intensiv-Pädagogische Wohngruppe vorgesehen.

fünf ISPM mit je zwei Plätzen

Eine Intensive-Sozialpädagogische Einzelmaßnahme eröffnet einem Mädchen, das bislang in schwierigen Beziehungen gelebt und einen unsicheren Bindungsstil entwickelt hat, die Chance, sich wieder auf eine Beziehung mit zwei vertrauenswürdigen Erwachsenen einzulassen. Das eröffnet die Möglichkeit, im Anschluss in einer Intensiv-Pädagogischen Wohngruppe mit Gleichaltrigen zu leben.

ISPE: Plätze nach Bedarf